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Logo Bundesverband Meeresmüll 20 Teile / 100 Meter
Clean-Ups mit Wirkung: Müll erfassen, Daten nutzen

Die EU erlaubt maximal 20 Müllteile pro 100m Küstenlinie – doch an Flüssen wie dem Rhein sieht es dramatisch anders aus: In Köln wurden über 31.000 Teile pro 100m gezählt. Auch OSPAR meldet für die Nordsee durchschnittlich 252 Teile pro 100m. Beim Rhein Clean-Up 2024 wurden 300 Tonnen Müll gesammelt. Gefühlt wird es immer mehr Müll – und was passiert? Viel zu wenig.
Die Lösung: Clean-Ups müssen nicht nur Müll sammeln, sondern auch Daten erfassen. Denn nur mit belastbaren Zahlen können wir politisch und juristisch Druck machen.
Der Bundesverband Meeresmüll e.V. nutzt neue Gesetze wie das Kreislaufwirtschaftsgesetz und den Einwegkunststofffonds, um Flächenbesitzer und Hersteller in die Verantwortung zu nehmen. Die KRAKE e.V. hat dafür eine App entwickelt, mit der Müllfunde dokumentiert und wissenschaftlich ausgewertet werden – gemeinsam mit der Universität Bonn.






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